Safer Internet Day

05. Apr 2019

Safer Internet Day

Sicherheit geht vor


Der jährliche internationale Safer Internet Day 2019 fand am 05. Februar 2019 statt. Unter dem Motto "Together for a better internet" rief die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.

Zu diesem Thema fand eine Veranstaltung für die Studierenden der Fachschule für Heilerzie-hungspflege in der Aula des Berufskollegs Olsberg statt. Kriminalhauptkommissar Stefan Di-dam von der Abteilung Kriminalprävention der Polizei Hochsauerlandkreis informierte die Studierenden über den sicheren Umgang und die Gefahren im Netz. Die Informationen waren sehr interessant und aufschlussreich.

2020 wird es etwa 25 Milliarden vernetze Geräte weltweit geben. Darunter auch viele Kinder-spielzeuge, die beispielsweise als gefährdendes Abhörmittel genutzt werden könnten. Jeder Nutzer tätigt täglich zwischen 25 bis 50 Aktivitäten an seinem Smartphone ohne über Sicher-heitseinstellungen nachzudenken. Pro Tag werden ca. 3,4 Millionen Handys weltweit ver-kauft. Google löscht jährlich 1,1 Millionen Apps, die als gefährlich eingestuft werden. Das Ausmaß ist immens.
Herr Didam informierte uns unter anderem, wie wir uns im Falle eines Verlustes/Diebstahls eines Smartphones verhalten sollten. Unter den 500 Milliarden WhatsApp-Nachrichtern pro Tag gibt es viele Fotos oder Videos, die Gewalt oder Sexualität zeigen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind sich nicht bewusst, dass sie sich bei der Aufnahme und Verbreitung dieser Bilder und Videos strafbar machen könnten. Dabei wird auch das Urheberrecht, d.h. das Nutzungs- und Verbreitungsrecht am eigenen Bild, vergessen. Es gibt mittlerweile zahl-reiche Anwaltskanzleien, die sich nur auf Urheberrechtsverletzungen spezialisiert haben.

Viele wissen ebenfalls nicht, dass jede WhatsApp-Gruppe gehackt werden kann. Für die möglicherweise entstehenden Straftaten innerhalb einer Chatgruppe kann der Administrator der Gruppe verantwortlich gemacht werden.
Besonders gefährdet für Hackerangriffe ist das sogenannte WhatsApp-Web. Diese Website ermöglicht es, per Internetzugang am PC auf bestehende Nachrichten zuzugreifen und neue zu verfassen. Hierzu muss vom Smartphone ein QR-Code gescannt werden, wodurch eine Verbindung über die WhatsApp-Server mit dem Smartphone hergestellt wird. Es ist nicht so verbreitet wie das „normale“ WhatsApp, kann aber bei einem entsperrten Handy von jeder beliebigen Person „geklaut“ werden. Die Betroffenen merken dies meist nicht. Die Nachrich-ten sind dann frei zugänglich. Die sicherste Nachrichtenübermittlung ist nach wie vor die „gute alte SMS“.

Wir bedanken uns bei Frau Stahlmecke für die Organisation und Planung des Safer Internet Days und ganz besonders bei Herrn Didam für den informativen Vortrag, insbesondere für die vielen guten Tipps, wie man sich und sein Umfeld vor Cyberangriffen schützen kann.

Autoren: Maximilian Lange, Tina Gödde, Heike Harm, FSH 1i


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