Allgemeine Hochschulreife Erzieher/-in

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung zur Aufnahme in diesen Bildungsgang ist der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit Qualifikationsvermerk (Schüler/innen von Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen) bzw. die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Schüler/innen von Gymnasium).

Ein Wechsel aus der Oberstufe eines Gymnasiums in diesen Bildungsgang, ist grundsätzlich nur in die Jahrgangstufe 11 möglich.

Ein Zugang mit der Fachhochschulreife (unter Beibehaltung des fachlichen Schwerpunktes "Gesundheit und Soziales") ist in die Jahrgangstufe 12 möglich.

Kurzbeschreibung

Dieser Bildungsgang ermöglicht Ihnen, dass Sie innerhalb von vier Jahren eine vollständige Berufsausbildung zum/r staatlich anerkannten ErzieherIn und gleichzeitig das Abitur erwerben.

Im Rahmen der 3-jährigen Schulausbildung erwerben Sie die Allgemeine Hochschulreife und die Berechtigung ins Anerkennungsjahr der Fachschule für Sozialpädagogik zu wechseln.


Abschlussklasse 2017

Fächer / Stundentafel

Berufsbezogene Lernfächer 11 12 13 14

Biologie

3 3 3 Jahrespraktikum

Erziehungswissenschaften (Leistungskurs)

6 6 6 Jahrespraktikum

Englisch

3 3 3 Jahrespraktikum

Didaktik und Methodik

3 3 3 Jahrespraktikum

Mathematik

3 3 3 Jahrespraktikum

Kunst, Musik

3 2 2 Jahrespraktikum

2. Fremdsprache (Russisch)*

4 4 4 Jahrespraktikum

Praktika

6 Wochen 8 Wochen
Jahrespraktikum

* Die zweite Fremdsprache ist in diesem Bildungsgang für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.

Berufsübergreifende Lernbereiche 11 12 13 14

Deutsch (Leistungskurs)

4 5 5 Jahrespraktikum

Gesellschaftslehre mit Geschichte

2 2 2 Jahrespraktikum

Religionslehre

2 2 2 Jahrespraktikum

Sport

2 2 2 Jahrespraktikum
Differenziehrungsbereich 11 12 13 14

Wahlfach

2 2 2 Jahrespraktikum

Wochenstunden

36 36 36 Jahrespraktikum

Perspektiven

Die Berufsausbildung ergänzt die vertiefte Allgemeinbidung. Der Bildungsgang dauert 4 Jahre wobei nach 3 Jahren die Allgemeine Hochschulreife erworben wird. Während der Ausbildung werden Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen absolviert. Das 4. Ausbildungsjahr findet überwiegend in der Praxis statt.

Der Bildungsgang „Staatlich anerkannte(r) ErzieherIn mit Allgemeiner Hochschulreife" berechtigt Sie z.B.

  • zur Aufnahme eines Studiums an Universitäten und Fachhochschulen,
  • zur Ausübung des ErzieherInnen-Berufes,
  • zur Übernahme von Gruppenleitungen in sozialpädagogischen Einrichtungen,
  • zu weiterführenden Berufsausbildungen (z.B. Heilpädagogik, Logopädie, therapeutische Berufe,...).

Ansprechpartner

Aktivitäten & Besonderheiten

BGEZ Fahrt nach Wittenberg

Fahrt zu den Quellen der Pädagogik


Zu den Franckeschen Stiftungen nach Halle an der Saale ging es für die Schüler und Schülerinnen der BGEZ3. Vor rund 300 Jahren gegründet, entstand dort ein einzigartiger Schulort, an dem im 18. Jahrhundert rund 3000 Schüler und Lehrer lebten und arbeiteten, lehrten und lernten. Die Realschule wurde hier erfunden und das dreigliedrige Schulsystem nahm an diesem Ort seinen Anfang. Jungen wie Mädchen wurden gleichermaßen unterrichtet, Kinder aller Stände und Schichten drückten in Halle die Schulbank. Und weil es dem Gründer August Hermann Francke um die Qualität des Unterrichts ging, entstand an diesem Ort auch das erste Lehrerseminar. Seine Lehrer waren weit über die Grenzen des Reiches bekannt und begehrt. So führte die Erzieherinnen und Erzieher vom Beruflichen Gymnasium die Reise an einen der historischen Orte der Pädagogik.

Ausflug in die russische Kulinarik

Ausflug in die russische Kulinarik
Geheimnisse der russischen Küche enthüllt

Zum Abschluss des ersten Unterrichtsjahres kochten die Schüler und Schülerinnen der A2-Russischkurse mit ihrer Lehrerin Frau Mielke ein leckeres 2-Gänge-Menü.

Als Aupair in die USA

Den Horizont erweitern – diese Losung stand unausgrochen über dem Vortrag, den Margaux Kuwilsky von Culture Care Aupair in Düsseldorf vor interessierten Schülerinnen und Schülern aus der Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnsaium am 8. Februar an unserer Schule gehalten hat. Ein Jahr in einer US-amerikanischen Familie leben, nicht nur als Gast, sondern als Teil der Familie und des Lebens dort, eben als der große Bruder oder die große Schwester – das ist das Angebot von Culture Care Aupair. Und schnell kam man ins Träumen, sah sich mit anderen College-Schülern und -Schülerinnen auf Exkursion gehen, sah sich mit dem Wagen durch die Weiten der Staaten fahren oder auch einfach mit den Kindern der Gastfamilie spielen, um so mit allen Sinnen zu erleben, was man den american way of life nennt. Der Vortrag zeigte die Möglichkeiten und steckte zugleich die Grenzen ab, juristisch und finanziell, sprach über Voraussetzungen und Erwartungen und weckte dabei immer wieder Neugier. Eines hat man Frau Kuwilsky sofort abgenommen, man kommt anders zurück als man losgeflogen ist. Es ist eine Erfahrung, die nicht nur den geographischen Horizont erweitert, sondern die das ganze Leben prägen kann, neue Freunde gewinnen lässt und auch Vorurteile abbaut. Und nicht zuletzt macht es sich gut im Lebenslauf, wenn man Auslandserfahrungen nachweisen kann.

Dass bei Aupair-Aufenthalten wie auch bei Schüleraustauschprogrammen die USA eine große Rolle spielen, hängt zum einen zusammen mit der Gastfreundschaft der Familien dort – was jeder bestätigen kann, der dort einmal eine Zeit verlebt hat –, zum anderen aber auch mit dem rechtlichen Rahmen, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Aupair-Programm einen optimalen Schutz gibt. Dass da Organisationen wie Culure Care Aupair durch ihre jahrzehnte lange Erfahrung und durch ihr großes Netzwerk eine wichtige Hilfe geben können, wurde schnell deutlich.

Der Blick über den Horizont hat sich gelohnt, weil er einen Blick auf die Möglichkeiten und Perspektiven werfen ließ, die sich nach Fachabitur und Hochschulreife auftun. Der Aupair-Aufenthalt ist letztlich ein Angebot von vielen, ein interessantes und lohnenswertes auf jeden Fall.

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