Allgemeine Hochschulreife Freizeitsportleiter/-in

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung zur Aufnahme in diesen Bildungsgang ist der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit Qualifikationsvermerk (Schüler/ -innen von Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen) bzw. die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Schüler/ -innen vom Gymnasium).

Ein Wechsel aus der Oberstufe eines Gymnasiums in diesen Bildungsgang, ist grundsätzlich nur in die Jahrgangstufe 11 möglich.

Ein Zugang mit der Fachhochschulreife (unter Beibehaltung des fachlichen Schwerpunktes "Gesundheit und Soziales") ist in die Jahrgangstufe 12 möglich.

Kurzbeschreibung

Wenn Sie an den Fächern Biologie und Sport besonderes Interesse haben, wird in einer dreijährigen vollzeitschulischen Ausbildung die Allgemeine Hoch­schulreife erworben und außerdem in einer integrierten Prüfung die berufliche Qualifikation der „Freizeitsport­leiterin" / des „Freizeitsportleiters" angeboten. Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt zu einem Studium jeder Studienrichtung an allen Universitäten wie auch an der Sporthochschule.

Das Lernen in den Bildungsgängen des Berufskollegs ist gekennzeichnet durch das enge Zusammenwirken von Theorie und Praxis. Dies gilt besonders für doppelqualifi­zierende Bildungsgänge, in denen neben einem allgemeinbildenden Abschluss auch eine berufliche Qualifikation vermittelt wird. Dabei werden Praxisanteile sowohl im Rahmen des schulischen Unterrichts als auch in außerschulischen Praktika vermittelt.


Abschlussfeier berufliches Gymnasium

Fächer / Stundentafel

Berufsbezogener Lernbereicht 11 12 13

Sport (Leistungskurs)

5 5 5

Biologie (Leistungskurs)

5 5 5

Erziehungswissenschaften

3 3 3

Didaktik und Methodik

3 3 3

Mathematik

3 3 3

Englisch

3 3 3

2. Fremdsprache (Französisch)*

4 4 4

* Verpflichtend ist die 2. Fremdsprache für Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe I keine Fremdsprache oder nicht durchgehend von Klasse 7-10 Unterricht in einer 2. Fremdsprache hatten.

Berufsübergreifender Lernbereich 11 12 13

Deutsch

3 3 3

Gesellschaftslehre mit Geschichte

2 2 2

Religionslehre

2 2 2

Philosophie

3 3 3
Differenziehrungsbereich 11 12 13

Wahlfach

2 2 2

Praktikum (in der Jahrgangstufe 11 erfolgt nach den Osterferien ein orientierendes Praktikum; in den Jahrgangstufen 12 und 13 werden diese Praktika von den Lehrkräften begleitet. )

90 Minuten/Woche 90 Minuten/Woche 90 Minuten/Woche

Perspektiven

Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt zu einem Studium jeder Studienrichtung an allen Universitäten wie auch an der Sporthochschule.

Für eine berufliche Tätigkeit als Freizeitsportleiterln kommen - neben größeren Sportvereinen - vor allem drei Bereiche in Frage:

• der Urlaubs- und Freizeitbereich (kommerziel­le Sportschulen, Freizeitparks)

• der Sozialbereich (Häuser der offenen Tür, Heime, Freie Wohlfahrtsverbände)

• der Gesundheits- bzw. Rehabilitationsbereich.

Die sozialberufliche Qualifizierung eröffnet aber auch günstige Einstiegsmöglichkeiten für angrenzende Studienbereiche und Berufsfelder wie z. B. für medizinisch-pflegerische Berufe, für den Bereich der Sozial­pädagogik, der Sportökonomie oder für den Freizeit-Touristik-Bereich.

Ansprechpartner

Aktivitäten & Besonderheiten

Eissporttag BGFZ1

Eissporttag des beruflichen Gymnasiums in Willingen.

Einen Vormittag hatte das berufliche Gymnasium Zeit ihre Kenntnisse in der Kunst des Eislaufen zu vertiefen.

Skisporttag des beruflichen Gymnasiums

Ab auf die Piste!

Die Unterstufe des beruflichen Gymnasiums testet die Schneeverhältnisse sowie ihr Können in Willingen.

Paris

Bienvenue à Paris.

Die Klassen des beruflichen Gymnasiums besichtigen die französiche Hauptstadt.

Wanderweltrekord

BKO - Let's Go.

Die Klasse der Jahrgangstufe 12 organisieren einen Wanderweltrekord mit dem SGV.

Au pair Aufenthalt

Als Aupair in die USA

Den Horizont erweitern – diese Losung stand unausgrochen über dem Vortrag, den Margaux Kuwilsky von Culture Care Aupair in Düsseldorf vor interessierten Schülerinnen und Schülern aus der Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnasium am 8. Februar an unserer Schule gehalten hat. Ein Jahr in einer US-amerikanischen Familie leben, nicht nur als Gast, sondern als Teil der Familie und des Lebens dort, eben als der große Bruder oder die große Schwester – das ist das Angebot von Culture Care Aupair. Und schnell kam man ins Träumen, sah sich mit anderen College-Schülern und -Schülerinnen auf Exkursion gehen, sah sich mit dem Wagen durch die Weiten der Staaten fahren oder auch einfach mit den Kindern der Gastfamilie spielen, um so mit allen Sinnen zu erleben, was man den american way of life nennt. Der Vortrag zeigte die Möglichkeiten und steckte zugleich die Grenzen ab, juristisch und finanziell, sprach über Voraussetzungen und Erwartungen und weckte dabei immer wieder Neugier. Eines hat man Frau Kuwilsky sofort abgenommen, man kommt anders zurück als man losgeflogen ist. Es ist eine Erfahrung, die nicht nur den geographischen Horizont erweitert, sondern die das ganze Leben prägen kann, neue Freunde gewinnen lässt und auch Vorurteile abbaut. Und nicht zuletzt macht es sich gut im Lebenslauf, wenn man Auslandserfahrungen nachweisen kann.

Dass bei Aupair-Aufenthalten wie auch bei Schüleraustauschprogrammen die USA eine große Rolle spielen, hängt zum einen zusammen mit der Gastfreundschaft der Familien dort – was jeder bestätigen kann, der dort einmal eine Zeit verlebt hat –, zum anderen aber auch mit dem rechtlichen Rahmen, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Aupair-Programm einen optimalen Schutz gibt. Dass da Organisationen wie Culure Care Aupair durch ihre Jahrzehnte lange Erfahrung und durch ihr großes Netzwerk eine wichtige Hilfe geben können, wurde schnell deutlich.

Der Blick über den Horizont hat sich gelohnt, weil er einen Blick auf die Möglichkeiten und Perspektiven werfen ließ, die sich nach Fachabitur und Hochschulreife auftun. Der Aupair-Aufenthalt ist letztlich ein Angebot von vielen, ein interessantes und lohnenswertes auf jeden Fall.

Wie fühlt sich Diakonie an?

Um ein Gespür für die Diakonie zu bekommen, ging es Peter Sinn, Diakoniepfarrer im Kirchenkreis Soest-Arnsberg, als er am 19. und 21. Februar in den Klassen der BGEZ3 und BGFZ3 war. Dabei spielen auch Emotionen eine wichtige Rolle, sie führen fast automatisch zu verändernden Handlungen. Diakonie ist geteilte Bedürftigkeit, betonte er, von der beide Seiten etwas haben. Und so gab er einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Diakonie Ruhr-Hellweg. Es war eine Stunde für die Sinne (vielleicht lag das nicht zuletzt auch am Namen des Referenten), aber ebenso zum Nachdenken, wie zum Beispiel auch darüber, ob die Diakonie nicht ein interessantes Berufsfeld für die Schülerinnen und Schüler selbst sein könnte. Die nötigen Eigenschaften bringen die Schülerinnen und Schüler allemal mit.

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