Sozialpädagogik (FSP)

Aufnahmevoraussetzungen

Herzlich willkommen auf der Website der Fachschule für Sozialpädagogik!

Hier finden Sie alle Informationen rund um die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum Staatlich anerkannten Erzieher.

Hinweis: Zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife inklusive Erzieherausbildung finden Sie die Informationen auf der Seite des Beruflichen Gymnasiums.

Der Bildungsgang der Fachschule für Sozialpädagogik ist für Sie geeignet, wenn Sie

  • Kinder und Jugendliche in sozialpädagogischen Einrichtungen betreuen und fördern möchten, z.B. in einer Kindertagesstätte oder einem Familienzentrum. 
  • in der Offenen Ganztagsgrundschule arbeiten wollen.
  • in einer Einrichtung der Jugendhilfe Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung begleiten möchten.

Aufnahmevoraussetzungen für die Fachschulausbildung:

Fachschulen gelten als Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Hier können die Aufnahmevoraussetzungen durch 3 unterschied-liche Bildungswege erfüllt sein:

  • Durch das Fachabitur (FHR) im Sozial- und Gesundheitswesen: Erwerb in der Fachoberschule (Klassen 11 und 12) oder in der Höheren Berufsfachschule (SGFH). Neben dem vollständigen Teil der schulischen FHR müssen alle erforderlichen Praktika, die zur vollständigen Fachhochschulreife führen, erfüllt sein.
  • Durch den Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) in Verbindung mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Be-rufsausbildung in einem einschlägigen Bereich, z.B. als Kinderpfleger/in oder als Sozialassistent/in (mit bzw. ohne Schwerpunkt Heilerziehung).
  • Durch die Allgemeine Hochschulreife oder eine nicht einschlägige Berufsausbildung (diese zusammen mit dem Mittleren Schul-abschluss) sowie mindestens 900 Arbeitsstunden innerhalb eines Jahres in einer "für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung", wie z.B. in einer Kindertagesstätte, einer Offenen Ganztagsschule oder einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.

Um einen Ausbildungsplatz in der praxisintegrierten Ausbildungsform der Erzieherausbildung (PIA) zu bekommen, benötigen Sie weiterhin eine Bestätigung der Einrichtung über einen Praktikumsvertrag, der vom August eines Ausbildungsjahres für die Dauer von 36 Monaten abgeschlossen wird. Zu Ausbildungsbeginn muss ein Dienst-, Arbeits- oder Praktikumsvertrag im Umfang von 19,5 Wochenstunden vorliegen.

Bei weiteren schulischen oder beruflichen Vorqualifikationen lassen Sie sich bitte von uns beraten.

Anmeldung:

Ihre Anmeldung erfolgt über das zentrale onlinegestützte Anmeldesystem im Februar eines jeden Jahres (01. Februar bis 08. März) Nachdem die Anmeldung online erfolgt ist, senden Sie den Ausdruck Ihrer Onlineanmeldung und die notwendigen Unterlagen der Schule zu. Eine Abgabe im Schulbüro des Berufskollegs Olsberg ist auch möglich.

Für eine Bewerbung benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen: 

  • Bewerbungsanschreiben 
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild sowie Angaben zur bisherigen Schullaufbahn
  • Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife oder
  • Zeugnisse über den Erwerb der Fachoberschulreife und der Berufsausbildung oder vergleichbarer ersetzender Schulabschlüsse/Berufsschulzeugnisse 
  • Ggf. Nachweis und Beurteilung über die geleisteten Praxisstunden im einschlägigen Bereich
  • Zum Ausbildungsbeginn ist ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis von Ihnen nachzureichen. Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 6 Monate zurückliegen. Die erforderliche Bestätigung zur Vorlage beim zuständigen Einwohnermeldeamt wird mit den Unterlagen für die Zusage versendet. 

Der Antrag kann nur bei Vollständigkeit der Unterlagen bearbeitet werden.

Kurzbeschreibung

Das Berufsbild:

Das Berufsbild der Erzieherin/des Erziehers ist durch die verschiedenen Einsatzbereiche ausgesprochen vielfältig. Arbeitsfelder sind unter anderem Tageseinrichtungen für Kinder, wie z.B. Kindertagesstätten oder Familienzentren, stationäre/teilstationäre Erziehungshilfeeinrichtungen (Heime) oder Offene Ganztagsschulen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, z.B. Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Werkstätten, Psychiatrische Kliniken, Jugendämter u.v.m. Der Bedarf von Erzieherinnen und Erziehern wird in der aktuellen öffentlichen Diskussion sehr deutlich; insgesamt erfährt das Berufsbild zur Zeit eine Aufwertung (auch in Fragen der tariflichen Entlohnung).

Die Ausbildung:

Unterricht 

Ziel unseres Unterrichtsangebotes ist es, Sie zu einem selbstständigen, eigenverant- wortlichen und teamorientierten Lernen und Arbeiten zu befähigen. Wir unterstützen Sie darüber hinaus bei dem Erwerb der Schlüsselqualifikationen, die Sie als Erzieherin/ Erzieher benötigen. Hierzu gehören Fach-, Sozial-, Personal-, Kommunikations- sowie Medienkompetenz. Der Unterricht entspricht den aktuellen Lehrplänen des Landes NRW und den durch die Kultusministerkonferenz bundesweit festgelegten Kompetenzorien-tierungen.

Mit Ihrer beruflichen Qualifikation und Ihrem Abschluss können Sie in der Fachschule für Sozialpädagogik den Berufsabschluss: „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ erwerben. 

Zusätzlich ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich. 

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildungsdauer beträgt in der schulischen wie praxisintegrierten Variante insge-samt drei Jahre.

In der vollzeitschulischen Ausbildungsform erfolgt nach zwei Jahren eine schriftliche Prüfung. Im Anschluss an die bestandene schriftliche Prüfung schließt sich ein einjähriges Berufspraktikum an, das von der Fachschule begleitet wird und mit einem Kolloquium abschließt.

Bei der praxisintegrierten Erzieherausbildung (PIA) werden die im Curriculum vorge-sehenen Praxiszeiten sowie der schulische Unterricht gleichmäßig auf drei Jahre verteilt. Der Umfang der Praxisstelle beträgt 19,5 Stunden wöchentlich und der Umfang der schulischen Ausbildung beträgt ca. 20 Wochenstunden an zwei (bis drei) Unterrichtstagen. 

Kunstunterricht
Waldpädagogik
Sozialpädagogik

Fächer / Stundentafel

Berufsbezogene Lernfächer Gesamt: 3000 - 3200

Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln

160-200

Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

240-280

Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

240-280

Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

600-680

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen

160-200

Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

160-200

Evangelische Religionslehre/Religionspädagogik

Katholische Religionslehre/Religionspädagogik

160

Wahlfach 1: Vertiefung in einem Bildungsbereich
Wahlfach 2: Vertiefung eines Arbeitsfeldes/einer Zielgruppe

240

Projektarbeit

160 - 320

Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene

mindestens 1200
Berufsübergreifende Lernbereiche Gesamt: 400 – 600

Deutsch/Kommunikation

120 – 200

Fremdsprache

80 – 160

Politik/Gesellschaftslehre

80 – 120

Naturwissenschaften

120 – 200
Differenzierungsbereich Gesamt: 0-100

Werken


Nahrungszubereitung


Perspektiven

Berufseinstieg

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können Sie als Erzieherinn oder Erzieher in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern z.B. in Kindertageseinrichtungen, offenen Ganztagsschulen, Kinder- und Freizeiteinrichtungen, Kinder- und Jugendarbeit oder Hilfen zur Erziehung arbeiten. Die Situation am Arbeitsmarkt sieht generell gut aus. 

Studium

Ein Studium eröffnet durch den Erwerb der Fachhochschulreife weitere Berufschancen z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studien-fach Erziehungs- und Bildungswissenschaft oder Sozialer Arbeit.

Ansprechpartner

Werner Rittmann (Anlagenkoodinator Fachschule)
writtmann@berufskolleg-olsberg.de oder 

Stefanie Gosmann (Bildungsgangverantwortliche Fachschule für Sozialpädagogik)
sgosmann@berufskolleg-olsberg.de

   0291 94-5200 (Schulbüro)

Aktivitäten & Besonderheiten

Differenzierung Elementarpädagogik/Stationäre Jugendhilfe 

Die Erzieherausbildung am Berufskolleg Olsberg sieht bereits am Ende des ersten Ausbildungsjahres die Differenzierung der erzieherischen Schwerpunkte hinsichtlich der Elementarpädagogik und der Stationären Jugendhilfe vor. Diese Schwerpunktsetzung ermöglicht eine Vertiefung sowie Spezialisierung der künftigen Arbeitsschwerpunkte. 

Beispiele für zusätzliche Inhalte im Elementarbereich:

  • Naturgestützte Pädagogik in Theorie und Praxis
  • Einblick in Jeux Dramatiques
  • Bewegungspädagogik
  • Selbstverteidigung für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher
  • Entspannungstechniken für Kinder und mit Kindern 
  • praktische Arbeit mit Kinder- und Jugendliteratur

Beispiele für zusätzliche Inhalte im Bereich der Stationären Jugendhilfe:

  • Erlebnis- und Freizeitpädagogik in Theorie und Praxis
  • Einzelfallbetreuung
  • Kollegiale Fallberatung
  • Selbstverteidigung für Jugendliche
  • Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung

Sonderausbildung „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ und/oder „Bewegung, Spiel und Sport für 6-12 Jährige“

Auf Initiative des Landessportbundes können Sie an der Sonderausbildung „Bewe-gungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ und/oder „Bewegung, Spiel und Sport für 6-12 Jährige“ teilnehmen. Sie werden damit befähigt, Kinder mit Bewegungs- und Wahrnehmungsauffälligkeiten zu fördern beziehungsweise diesen vorzubeugen. Die erfolgreiche Ausbildung wird durch eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung nachgewiesen. 

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Abschluss 2018
FSP - Team
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